Nu isser wech ...
… der Schumi!" Die Formel-1 mit den bierseligen Fans des siebenfachen Weltmeisters ist um eine Attraktion ärmer. Vorbei die Sonntage mit Ferrarikäppi und -fahne. Bleiben wird wohl nur die Bierfahne, ob der traurigen Aussicht auf Ersatz.
Was nun? Ein Nachfolger ist nicht in Sicht. Zumindest keiner, der die deutschen Fans (und mich) glücklich machen würde. Schumis Bruder Ralf? Der wird dem Ruhm seines Bruders auf ewig hinterher fahren. Der "Rennfloh" Nick Heidfeld? Bestenfalls gutes Mittelfeld. Nico Rosberg? Wohl überschätzt. Vettel? Ist der schon aus der Pubertät? Glock und Ammermüller? Wer sind die denn bitteschön?
So wird der nächste Grand-Prix-Titel wohl unter Massa, Räikkönen und Alonso ausgefahren. Alle anderen sind zu Statisten degradiert.
Und was macht Schumacher jetzt? Angeblich weiß er das noch nicht so genau. Das kann man glauben oder auch nicht. Möglichkeiten stehen ihm viele offen. Er könnte sich zum Beispiel auf eine einsame Insel zurückziehen und “alle fünfe gerade sein lassen”; schließlich hat er soeben eine geschenkt bekommen. Vom Premierminister der Vereinigten Arabischen Emirate. Diese künstlich aufgeschütteten Inseln vor Dubai werden nach Fertigstellung in zwei Jahren an wohlhabende Geschäftsleute aus aller Welt verkauft. Kostenpunk: viereinhalb Millionen Euro - für die kleinste.
Er hätte auch die Möglichkeit noch ein wenig privat Rennen zu fahren. Sein letztes Einsatzauto nimmt er jedenfalls auch mit nach Hause. War ein Abschiedsgeschenk von Ferrari. Wert: eine schlappe Million.
Vielleicht geht er ja auch als Fußballprofi zum 1. FC Köln. Schlechter als die Stammspieler wird er nicht sein, fit ist er sowieso, und die Hütte wäre bei jedem Spiel voll. Und wenn statt dem Geißbock mal ein schwarzes Pferd auf der Fahne weht? Was soll's! Egal, Hauptsache unser Schumi ist da!
